Schadcode finden ist nur die halbe Arbeit


ImunifyAV ist bei allen Web-Hosting-Tarifen und Managed-Servern bereits enthalten und meldet Ihnen zuverlässig, welche Dateien befallen sind. Entfernen müssen Sie den Schadcode danach selbst – per SSH, im Dateimanager oder über die Agentur. ImunifyAV+ übernimmt diesen Schritt für Sie.

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Ein-Klick-Cleaning

Bereinigen statt nur melden. ImunifyAV zeigt Ihnen Funde lediglich an. Mit ImunifyAV+ entfernen Sie Schadcode direkt aus der betroffenen Datei – ohne die Datei selbst zu verlieren.

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Quarantäne & Wiederherstellung

Nichts geht verloren. Jede bereinigte Datei wird vorher gesichert. Stellt sich ein Fund als Fehlalarm heraus, holen Sie den Originalzustand per Klick zurück.

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Automatische Bereinigung

Rund um die Uhr. Geplante Scans räumen neue Funde selbstständig ab – auch nachts und am Wochenende, wenn niemand ins Panel schaut.

ImunifyAV und ImunifyAV+ im Vergleich


Die Erkennung ist bei Linevast in jedem Tarif kostenlos enthalten. Der Unterschied liegt in dem, was nach einem Fund passiert: ImunifyAV+ ergänzt Bereinigung, Quarantäne und Wiederherstellung.

Funktion ImunifyAV
inklusive
ImunifyAV+
5,90 €/Monat
Malware-Scan aller Dateien
Zeitgesteuerte automatische Scans
Laufende Signatur-Updates
Ein-Klick-Cleaning befallener Dateien
Automatisches Cleaning neuer Funde
Quarantäne befallener Dateien
Wiederherstellung bereinigter Dateien
Cleanup-Verlauf

ImunifyAV+ als Add-On dazubuchen


ImunifyAV+ erweitert einen bestehenden Vertrag – Sie müssen weder umziehen noch Ihren Tarif wechseln. Nach der Bestellung schalten wir die Erweiterung für Ihr Paket frei, danach steht das Cleaning direkt in Ihrer gewohnten Oberfläche bereit.

Add-On für bestehende Verträge

ImunifyAV+

Malware-Scanning mit Cleaning

5,90 € / Monat

je Vertrag · zzgl. MwSt.
monatlich kündbar

ImunifyAV+ dazubuchen

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Gewerbetreibende.

4,9/5 · 443 Bewertungen auf Trustpilot

Alle Leistungen im Überblick

Imunify Security
Ein-Klick-Cleaning
Automatisches Cleaning
Quarantäne
Wiederherstellung per Klick
Cleanup-Verlauf
Scan aller Dateien im Webspace
Zeitgesteuerte Scans
Laufende Signatur-Updates
Bedienung im gewohnten Panel
Keine Migration nötig

Buchbar für alle Web-Hosting-Tarife und Managed-Server. ImunifyAV ist bei beiden bereits inklusive.

Drei aktuelle WordPress-Vorfälle – und was übrig blieb


WordPress betreibt einen Großteil des Webs und steht entsprechend im Fokus automatisierter Angriffe. Die folgenden drei Vorfälle aus dem Jahr 2026 haben eines gemeinsam: Das Schließen der Lücke beseitigte nicht, was die Angreifer bereits im Dateisystem hinterlassen hatten.

17. Juli 2026
wp2shell: Codeausführung im WordPress-Core

Zwei verkettete Schwachstellen (CVE-2026-63030 und CVE-2026-60137) erlaubten es, ohne Anmeldung Code auf dem Server auszuführen – auf einer Standardinstallation ohne ein einziges Plugin. Betroffen waren die Versionen 6.9.0 bis 6.9.4 sowie 7.0.0 und 7.0.1. Kurz nach Veröffentlichung des Exploits begann die massenhafte automatisierte Ausnutzung.

Was auf der Platte zurückblieb

Webshells unterhalb von wp-content/cache/ sowie ein getarntes Plugin. Das Update auf 6.9.5 bzw. 7.0.2 schließt die Lücke, entfernt diese Dateien aber nicht.

Zusätzlich angelegte Administratorkonten liegen in der Datenbank und lassen sich nicht per Dateiscan finden – sie sind manuell zu prüfen.

Analyse bei Rapid7
12.–14. Juni 2026
Supply-Chain-Angriff über ein Plugin-CDN

Angreifer manipulierten JavaScript-Dateien, die Awesome Motive über sein CDN an Seiten mit OptinMonster, TrustPulse und PushEngage ausliefert – rund 1,2 Millionen Websites. Der Code wartete auf einen eingeloggten Administrator, legte ein verstecktes Admin-Konto an und installierte anschließend ein sich selbst tarnendes Backdoor-Plugin.

Was auf der Platte zurückblieb

Das nachgeladene Backdoor-Plugin im Dateisystem. Das ausgelieferte CDN-Skript selbst lag nie auf dem Kundenserver – erkennbar ist die Folge, nicht der Auslöser.

Alle betroffenen Seiten waren aktuell gepatcht, die Plugins legitim und aus offizieller Quelle bezogen. Update-Disziplin half hier nicht.

Analyse bei Sansec
5./6. April 2026
Backdoor nach Eigentümerwechsel

Ein Käufer erwarb über den Marktplatz Flippa ein Portfolio von mehr als 30 WordPress-Plugins mit zusammen rund 400.000 Installationen. Bereits der erste eigene Commit im August 2025 enthielt eine PHP-Deserialisierungs-Backdoor. Sie blieb acht Monate inaktiv und wurde am 5. und 6. April 2026 für einige Stunden aktiviert, um getarnten SEO-Spam auszuliefern. WordPress.org sperrte daraufhin 31 Plugins.

Was auf der Platte zurückblieb

Injizierter Code in der wp-config.php. Die Deinstallation des Plugins entfernt ihn nicht – betroffene Seiten lieferten weiter Spam an Suchmaschinen aus.

Der Schadcode kam über ein reguläres Update aus dem offiziellen Plugin-Verzeichnis.

Analyse bei InfoQ

Warum Updates allein nicht genügen

Ein Update repariert Programmcode – aber keinen Zustand. Zwischen dem Zeitpunkt, an dem eine Lücke ausgenutzt wird, und dem Zeitpunkt, an dem der Patch eingespielt ist, liegt immer ein Fenster. Was Angreifer in diesem Fenster auf die Festplatte schreiben, bleibt dort liegen: als Webshell im Cache-Verzeichnis, als zusätzliches Plugin oder als eingefügte Zeile in einer Konfigurationsdatei. Genau an dieser Stelle setzt ImunifyAV+ an – es durchsucht den Bestand und entfernt, was nicht dorthin gehört.

Der Patch kommt oft zu spät

Bei kritischen Lücken beginnt die automatisierte Massenausnutzung binnen Stunden nach der Veröffentlichung. Wer erst am nächsten Werktag aktualisiert, ist unter Umständen bereits betroffen.

Schadcode überlebt das Update

Weder ein Core-Update noch das Entfernen eines Plugins löscht Dateien, die ein Angreifer zusätzlich angelegt oder verändert hat. Ohne Scan bleibt der Zugang bestehen.

Scan-Ergebnis Letzter Lauf: heute, 03:15 Uhr
wp-content/cache/wp-cache-a1f9.php SMW-INJ-webshell
bereinigt
wp-config.php SMW-INJ-seo-spam
bereinigt
wp-content/plugins/wp-cache-opt/index.php SMW-BKDR-plugin
Quarantäne

Beispielhafte Darstellung eines Scan-Ergebnisses.

So läuft ein Cleanup ab


Viele Betreiber zögern beim Thema automatische Bereinigung, weil sie einen unkontrollierten Löschvorgang auf der Live-Seite befürchten. ImunifyAV+ arbeitet deshalb in vier nachvollziehbaren Schritten – und sichert vor jedem Eingriff den Originalzustand.

1

Geplanter Scan

Alle Dateien Ihres Webspace werden regelmäßig und automatisch gegen die aktuelle Signaturdatenbank geprüft.

2

Fund im Überblick

Jeder Treffer wird mit vollständigem Pfad und erkannter Signatur aufgelistet – Sie sehen genau, worum es geht.

3

Cleaning

Der Schadcode wird aus der Datei entfernt. Legitime Inhalte bleiben erhalten, die Datei selbst wird nicht gelöscht.

4

Sicherung in Quarantäne

Der Zustand vor der Bereinigung wird aufbewahrt und lässt sich bei Bedarf jederzeit per Klick wiederherstellen.

Was ImunifyAV+ leistet – und was nicht


ImunifyAV+ ist ein Werkzeug zur Erkennung und Bereinigung von Schadcode im Dateisystem. Es ersetzt keine der übrigen Schutzmaßnahmen, sondern schließt eine bestimmte Lücke. Damit Sie wissen, woran Sie sind, benennen wir beide Seiten:

Das leistet ImunifyAV+
  • Regelmäßiger Scan aller Dateien im Webspace
  • Erkennung von Webshells, Backdoors und injiziertem Code
  • Entfernen von Schadcode aus befallenen Dateien
  • Automatische Bereinigung neuer Funde
  • Quarantäne mit Wiederherstellung per Klick
  • Nachvollziehbarer Cleanup-Verlauf
Das leistet ImunifyAV+ nicht
  • Keine Web Application Firewall
  • Kein Virtual Patching ungepatchter Lücken
  • Kein Intrusion-Detection- oder -Prevention-System
  • Keine Bereinigung von Schadcode in der Datenbank
  • Kein Ersatz für regelmäßige Updates
  • Kein Ersatz für Backups

Ein Malware-Scanner verhindert nicht, dass eine Lücke ausgenutzt wird – er findet und entfernt, was dabei zurückbleibt. Auf Managed-Servern stehen Ihnen zusätzlich ModSecurity und Fail2Ban zur Verfügung. Wer dort Firewall, Angriffserkennung und Virtual Patching aus einer Hand möchte, findet diese in Imunify360.

Malware finden und entfernen – mit ImunifyAV+.

Ein-Klick-Cleaning, Quarantäne & Wiederherstellung · 5,90 €/Monat · monatlich kündbar

Häufig gestellte Fragen zu ImunifyAV+


Sie möchten wissen, wie sich ImunifyAV+ von der inklusiven Version unterscheidet, wie die Freischaltung abläuft oder was bei einem Fehlalarm passiert? Die häufigsten Fragen beantworten wir hier.

Was unterscheidet ImunifyAV+ von der inklusiven ImunifyAV-Version?
Beide Versionen nutzen dieselbe Erkennung: Sie durchsuchen Ihre Dateien regelmäßig nach Schadsoftware und melden jeden Fund mit Pfad und Signatur. Der Unterschied liegt darin, was danach möglich ist. ImunifyAV zeigt Ihnen die Funde ausschließlich an – die Bereinigung müssen Sie selbst übernehmen, etwa per SSH oder über den Dateimanager.

ImunifyAV+ ergänzt genau diesen Schritt: Sie entfernen den Schadcode per Klick aus der betroffenen Datei, lassen neue Funde automatisch bereinigen und greifen bei Bedarf auf Quarantäne und Wiederherstellung zurück.
ImunifyAV+ ist als Add-On für alle Web-Hosting-Tarife und für alle Managed-Server buchbar. Bei beiden Produktlinien ist ImunifyAV in der Grundversion bereits kostenlos enthalten – ImunifyAV+ erweitert diese um die Bereinigungsfunktionen. Der Preis von 5,90 € pro Monat gilt je Vertrag.
Sie bestellen ImunifyAV+ als Add-On über unseren Warenkorb und ordnen es dabei dem gewünschten bestehenden Vertrag zu. Anschließend schalten wir die Erweiterung für dieses Paket frei. Ein Umzug, ein Tarifwechsel oder eine Neuinstallation ist nicht erforderlich – die zusätzlichen Funktionen erscheinen in der Oberfläche, die Sie ohnehin nutzen.
ImunifyAV+ entfernt gezielt den als schädlich erkannten Teil einer Datei und löscht die Datei nicht als Ganzes. Legitime Inhalte bleiben dabei erhalten. Vor jedem Eingriff wird der Originalzustand gesichert, sodass sich jede Änderung rückgängig machen lässt.

Wenn Sie zunächst beobachten möchten, können Sie das automatische Cleaning deaktiviert lassen und Funde manuell freigeben. Wir empfehlen unabhängig davon, vor größeren Bereinigungsaktionen ein aktuelles Backup vorliegen zu haben.
Kein Scanner arbeitet vollkommen fehlerfrei. Gerade individuell entwickelte Skripte oder stark komprimierter Code können einer Schadcode-Signatur ähneln. Da ImunifyAV+ jede bereinigte Datei vorher in die Quarantäne sichert, stellen Sie den Originalzustand in einem solchen Fall per Klick wieder her. Im Cleanup-Verlauf sehen Sie jederzeit, welche Datei wann und aufgrund welcher Signatur verändert wurde.
Nein. ImunifyAV+ erkennt und entfernt Schadcode, der sich bereits auf dem System befindet – es verhindert nicht, dass eine Sicherheitslücke ausgenutzt wird. Aktuelle Versionen von CMS, Themes und Plugins bleiben die wichtigste Schutzmaßnahme, und Backups bleiben die Rückfallebene für den Ernstfall.

Der Nutzen von ImunifyAV+ liegt in dem Bereich, den beide nicht abdecken: Ein Update schließt zwar die Lücke, entfernt aber keine Dateien, die ein Angreifer zuvor abgelegt hat.
Nein. ImunifyAV+ arbeitet auf Dateiebene und durchsucht den Inhalt Ihres Webspace. Manipulationen, die ausschließlich in der Datenbank stattfinden – etwa ein zusätzlich angelegtes Administratorkonto oder in Beiträgen hinterlegter Spam – werden dabei nicht erfasst.

Nach einem bestätigten Sicherheitsvorfall sollten Sie daher zusätzlich die Benutzerkonten Ihrer Installation prüfen und sämtliche Passwörter erneuern.
Ja. ImunifyAV+ wird monatlich abgerechnet und ist monatlich kündbar. Nach einer Kündigung entfallen die Bereinigungsfunktionen; die in Ihrem Tarif enthaltene Erkennung durch ImunifyAV bleibt Ihnen weiterhin erhalten.

Unsere Bewertungen sprechen für sich


Kundenzufriedenheit steht bei uns an erster Stelle. Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass unsere Arbeit so zahlreich mit positivem Feedback honoriert wird. Wir würden uns freuen, auch Sie bald von unseren Leistungen überzeugen zu können.